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Das 7Nail-System hat funktioniert in sehr vielen Fällen, ist aber nicht für jedes Pferd und jede Stellungskorrektur geeignet. Nachteile zeigten sich bei dünnen, schwachen Wänden, harten Böden und starker Aktion des Hufes bei der Fußung. Dadurch entsteht zu starker Abrieb an den Nägeln. Bei schweren Pferden ist die Krafteinwirkung auf den 7Nail so groß, daß er sogar brechen kann. Wenn der Abrieb an der Trachte eingedämmt werden soll, muß zu weit hinten genagelt werden. Fehlstellungen lassen sich mit regelmäßiger, sorgfältiger Hufpflege und/oder gutem Hufschutz auch korrigieren. Als ergänzende Maßnahme zur Hufpflege läßt sich der 7Nail jedoch sehr gut einsetzen. Er kann der einseitigen Abnutzung am Tragrand entgegen wirken und so das erneute Anlaufen einer Fehlstellung reduzieren bis verhindern. Und reduziert dabei nicht den Hufmechanismus, wie ein Hufschutz dies würde. Ohne tief greifendes Wissen zur Gliedmaßenkorrektur sollte niemand mit 7Nail am Huf aktiv werden. Ambitioniertes Do-it-yourself-Nageln kann hier alles ganz schnell verschlimmern und dann erst richtig teuer machen. Achtung Hufpfleger: Der 7Nail ist ein permanenter Hufschutz: Der Blitz soll Euch beim Scheißen treffen, wenn Ihr damit rumspielt. Zusammenfassend: Die Idee des 7Nail von Kjeld Thorlund Jensen ist innovativ, funktioniert in vielen Fällen und ist bezahlbar. Der 7Nail ist ein wertvoller Beitrag zur Hufgesundheit. |
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für Imprint Shoe von Andrew Poynton Geklebter Hufschutz ist in der modernen Hufbearbeitung nicht mehr weg zu denken. Damit bringt man Pferde zum Laufen, denen man vor wenigen Jahrzehnten nicht oder nur wenig helfen konnte. Der geklebte Hufschutz findet heute nicht nur im orthopädischen Bereich seinen Einsatz, sondern auch teilweise im Alltag eines jeden Freizeit- oder Sportpferdes. Wenn etwa wegen großer Wanddefekte nicht mehr genagelt werden kann. Aus England kommt eine wichtige Innovation aus dem Bereich geklebter Hufschutz: der Imprint Shoe. Die ersten Patente wurden schon vor zehn Jahren beantragt, aber seit kurzem erst tritt der Klebeschuh nach vielen Verbesserungen seinen Siegeszug in England und im Ausland an. Andrew Poynton, sein Entwickler, gehört zu den höchstdekorierten Hufschmieden Englands.
Sein Imprint Shoe zeichnet sich durch mehrere Besonderheiten aus. Der Imprint Shoe wird aus zwei verschiedenen Kunststoffen hergestellt, ist ringsum geschlossen und hat eine Zehenrichtung. Sein leicht elastischer Steg dient zur Unterstützung des Strahls.. Er besteht aus einem unteren, härteren Bodenteil, der an der Sohle für besseren Halt profiliert ist und dem oberen thermoplastischen Klebeteil mit dem er am Huf befestigt wird. Die Anpassung an den Huf erfolgt, indem man die Klebemanschette in heißes Wasser legt. Dadurch wird sie durchsichtig und leicht formbar. Der Imprint lässt sich so wie eine Knetmasse an den Huf anlegen. Der untere Teil bleibt während des ganzen Vorgangs hart.In die Hufwand hat man zuvor mit einem Dremel etwa einen halben Zentimeter oberhalb der Tragrandes mehrere kleine Vertiefung gefräst. Eine an der Zehenspitze und an jeder Seitenwand drei weitere. Diese weiten sich nach innen etwas auf, so daß beim Kleben ein Schwalbenschwanzeffekt entsteht. Dann wird der Klebstoff dünn auf dem gereinigten und desinfizierten Huf aufgebracht. Der erwärmte, weiche Imprint Shoe wird auf den vorbereiteten Huf gelegt und angedrückt. Mit dem Abkühlen härtet der Klebeteil aus, ein Vorgang, den man mit einem Vereisungsspray beschleunigt. Dabei geht der Imprint Shoe eine feste Verbindung mit der Hufwand ein, die sehr robust und langlebig ist. Nach dem Aushärten kann man Überstände und Unregelmäßigkeiten der Klebeteils mit einer Hufraspel glätten. Das Abriebverhalten des Imprint Shoe ist sehr vorbildlich und braucht den Vergleich mit den abriebfestesten Hufschutzen nicht scheuen. Auch kann der Imprint Shoe mit Stollen z.B. im Springsport verwendet werden.Ungeahnte Möglichkeiten im orthopädischen bereich bietet das Imprint Granulat. Es kann im Grund genommen wie ein Kunsthorn eingesetzt werden und besteht aus dem gleichen Material wie die Klebeschale. Es lässt sich auch auf die gleiche Weise verarbeiten wie diese: In heißem Wasser erwärmen und weich machen, dann die gewünschte Menge formen und mit dem Erkalten wieder aushärten lassen. Auf diese Weise können Teile der Hufkapsel rekonstruiert werden. Von besonderem Interesse ist das Imprint Granulat aber, weil es an den Imprint Shoe selbst angebracht werden kann. So lassen sich besondere Unterstützungsflächen herstellen. Das Material ist derart flexibel einsetzbar und belastungsfähig, daß sogar Fohlenextensionsschuhe hergestellt werden können. Alles immer maßgeschneidert für die individuellen Bedürfnisse des Pferdes. Wird ein Imprint Shoe einmal verloren oder abgetreten, kann er kann er mit einfachen Mitteln wieder angebracht werden. Er wird wieder ins heiße Wasser gelegt und Kleberreste werden entfernt. Mit dem Granulat wieder aufgefüllt wird er wieder auf den Huf aufgebracht. Der Imprint Shoe ist danach wieder ohne Einschränkungen voll einsatzfähig.
Fazit Der Imprint Shoe hat der Huftechnik eine neue Technik erschlossen. Er ist außerordentlich leicht und genauso flexibel wie die Hornkapsel. Dadurch wird der Hufmechanismus nicht eingeschränkt und das Pferd erhält einen einmaligen Laufkomfort. Dabei ist er durch die härtere Bodenschicht sehr abriebfest. Eine Zehenrichtung lässt sich problemlos darstellen. Durch das Aufweichen des Klebeteils lässt er sich sehr genau anpassen und sitzt sehr fest. Bei Verlust kann er problemlos ein weiteres mal angebracht werden. Dazu kommen die umfangreichen Möglichkeiten der Modifikation durch das aus dem gleichen Material hergestellte Granulat.Die Summe seiner Eigenschaften als auch die Qualität einzelner Eigenschaften haben wir bisher noch an keinem anderen Klebeschuh in dieser Weise beobachtet. Der Imprint Shoe hat bei kluger Vermarktung das Potential, dauerhaft als Huftechnik auf dem Markt zu bleiben. Er hat in der Huftechnik bereits jetzt einen prägenden Impuls ausgeübt und wird sicher Vorbild für weitere Innovationen dieser Art sein. Der Imprint Shoe trägt daher zu recht die Auszeichnung „Hufschutz des Jahres 2010“.
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Hufschutz des Jahres 2009 |
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für Easyboot Glove von Garrett Ford Mit
dem Easyboot Glove hat die Firma Easy-Care aus den USA ein neues
Zeitalter der Hufschuhe eingeläutet. Die Basis für diesen
Erfolg wurde schon vor über 30 Jahren gelegt. Modelle wie der
Classic, die sich über Jahre im Pferdealltag bewährt haben,
sind Grundlagen für diese Erneuerung. Kontinuierlich wurden
von Modell zu Modell Verbesserungen erreicht. Wie der Name Glove
schon sagt, was übersetzt Handschuh heißt, sitzt er wie
eine zweite Haut auf der Hufwand. Dies ist nur möglich, weil
dieser Hufschuh eine weiche Oberschale hat. Für Stabilität
sorgen eine feste Sohle und die Gamaschen (Gaiter) aus weichem
Neopren mit Klettverschluss.
Den
Preis überreichten Rosi Schnitzenbaumer von der Allianz für
Hufbearbeitung e.V. und Dr. Alexander Wurthmann von der BESW
Akademie
in Vertretung von Garrett Ford an Bernd Jung (Mitte) vom Hufshop dem ofiziellen Statthalter von Easycare in Deutschland |
Später konnte der Preis dann auch an Garrett Ford persönlich übergeben werden.
Kontakt: |
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Hufschutz des Jahres 2008
für DUPLO von
Hubert Frank
Schon seit vielen Jahren sind unterschiedliche Hersteller auf der Suche nach einem Hufschutz, der die Vorteile von Kunststoffhufschutz und Eisenbeschlägen kombiniert und dabei ihre Nachteile kompensiert. Immer wieder versucht, die Vorteile von Kunststoff (geringes Gewicht, Dämpfung und Flexibilität) mit denen von Metall (Verschleißfestigkeit, Verdrehfestigkeit, Formstabilität) zu verbinden
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Hubert
Frank, Hufschmied und Tüftler aus dem Bayerischen Wald legte 2006
den Duplo vor, der einige grundlegende Innovationen aufwies. Der
Duplo wird aus thermoplastischem Polyurethan (Gewichtsersparnis
und Dämpfung) gefertigt. Der Kunststoff wird um eine halbmondförmigen
Metallplatte (Stabilität) herum gegossen. Die Metallplatte
befindet sich nur im vorderen Teil des ringsum geschlossenen Hufschutzes.
In den relativ weichen Kunststoffkörper wird auf der hufzugewandten
Seite eine Leiste mit Stacheln aus gehärtetem Kunststoff eingearbeitet,
die aus dem Hufschutz herausstehen (Verdrehfestigkeit). In die Metallplatte
sind Aufnahmen für die Nägel eingelassen, was den Sitz
weiter verstärkt. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten ist die
zweite Version nun auch außerordentlich verschleißfest.
Und so gelingt es ihm tatsächlich einen sehr guten Kompromiß
zwischen Kunststoff und Eisen anzubieten. Den Duplo gibt es in bemerkenswert
vielen Größen und zu einem noch vernünftig zu
nennenden Preis.
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Aus diesem Grund verleihen die Allianz für Hufbearbeitung e. V. und die BESW Hufakademie gemeinsam die diesjährige Auszeichnung „Hufschutz des Jahres 2008“ an Hubert Frank für den DUPLO.
Wir empfehlen auch die Lektüre des ausführlichen Testberichts DUPLO, den es auch als kostenlosen download gibt |
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Die
Auszeichnung nahm auf der "Pferd Rhein Ruhr" Hanno Pilartz (rechts)
entgegen, der mit seinen Ideen wesentlich zu Entstehung, Erprobung
und Weiterentwicklung des DUPLO beigetragen hat. Der neu formierte
Vorstand der Allianz für Hufbearbeitung e. V. gratulierte
mit Rosi Schnitzenbaumer, Uwe Kaczmarek und Dr. Alexander Wurthmann
(v.l.n.r.).
Kontakt:
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Hufschutz
des Jahres 2007 für Equi-Pak CS der Firma Vettec |
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Schon seit vielen Jahren ist die Fa. Vettec eine der erfolgreichsten Firmen in Entwicklung und Vertrieb von innovativen Hufrekonstruktions- und Polstertechniken. |
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Mit dem neusten Produkt Equi-Pak CS ist ihr ein Durchbruch bei den stossbrechenden Hufpolstern gelungen. Durch Beimischung von Kupfervitriol zum Polstermaterial kann Strahlfäule unter dem Polster effektiv verhindert oder sogar bekämpft werden. Durch diese Innovation wird ein seit langem bestehendes Problem endlich gelöst. |
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![]() Die Auszeichnung nahmen Patrice-Claire Rutteman und Bastiaan Zijlstra für Vettec von Dr. Alexander Wurthmann (links) und Lothar Uhlenbruch (rechts) entgegen. Bei der anschließenden Demonstration konnten gleich mehrere Vettec-Produkte eingesetzt werden. Ein an Hufrehe erkranktes Pferd erhielt einen sehr aufwendigen Hufschutz. Aufgebaut wurde auf Hippoplast-Klebeschalen (Hufschutz des Jahres 2006), die mit Vettec Super Fast an den Huf angeklebt wurden. Wegen der großen Hitze mußte sehr schnell gerarbeitet werden. Auf die Klebeschalen wurde ein normales Alu geschraubt. Daraufhin wurde der Zwischenraum zwischen Huf und Alu an der Zehenspitze abgedichtet, so daß nichts hindurch fließen konnte und das Alu mit einem Abdeckpad wie oben gezeigt abgedeckt. Danach wurde der entstandene Hohlraum zunächst zur Hälfte mit Equi-Pak CS gefüllt, um das Hufbein zu polstern. Da das Pferd tendenziell Probleme mit Fäulnis hat, war Equi-Pak CS hier die erste Wahl. Schließlich wurde der verbleibende Raum mit Adhere aufgefüllt. Das Material ist sehr hart und kann zur Entlastung der Zehenspitze besser Last aufnehmen.
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Hufschutz
des Jahres 2006 |
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Die
Firma Hippoplast S.A.R.L. in lothringischen Breidenbach hat
in den letzten Jahren immer wieder durch neue und innovative
Produkte im Bereich Huftechnik auf sich aufmerksam gemacht.
Der Chemiker Andreas Donauer als der technische Kopf bei Hippoplast
entwickelte u. a. Kunststoffbeschläge sowie Kleber und
Hufpolster.
Vor kurzem führte Hippoplast Klebeschalen in den Markt ein, die im Vergleich zu den bekannten Produkten verschiedene Vorteile aufweisen. Im Gegensatz zu den bekannten Klebeschuhen sind die Hippoplast Klebeschalen kein durchgängiger Schuh. Vielmehr bestehen sie aus zwei Halbschalen, die seitlich an den Huf geklebt werden. Die leichten Kunststoffschalen können zusätzlich mit dem Knipper zurecht geschnitten werden und lassen so sich mit wenigen Handgriffen an praktisch jeden Huf anpassen. Unter die Schalen können die unterschiedlichsten Hufschutzprodukte angebracht werden. Durch die zweigeteilte Ausführung sind die Schalen bei Erkrankungen wie Hufrehe von besonderem Nutzen. Sie gestatten es, die dorsale Hufwand optimal zu entlasten. Der auf die Schalen aufgetragene Klebstoff wird beim Ankleben der Schalen nicht nach vorne an die Zehe befördert, sondern bleibt durch das seitliche Andrücken der Manschetten an dem Platz an dem er aufgetragen wurde. Dadurch wird außerdem das Problem der Zehnverlängerung durch Klebstoffüberschuss vermieden.
Auch
beim Preis beweist die Firma Hippoplast, daß neuste Technik
nicht immer ein Vermögen kosten muss.
Kontakt:
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| Hufschutz
des Jahres 2005
Rossy + wird
Hufschutz des Jahres 2005
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In
der Kategorie der Kombinationsbeschläge hat die Firma Rossy
Plus PAATT ein besonders gut durchdachtes Produkt entwickelt. Dieser
Kombinationsbeschlag basiert auf einer thermoplastischen Elastomer-Sohle
mit hoher Zug- und Bruchfestigkeit. Er zeichnet sich zudem durch
seinen hohen Abriebschutz aus. Aufgrund der hohen Dämpfung
ermöglicht er den Pferden ein gelenkschonendes Laufen auch
auf harten Böden. Die eingearbeiteten Eisen- oder Aluminiumplatten
ermöglichen dem Huf, zusätzlich zur horizontalen, auch
die Hornkapselbewegung in der vertikalen Richtung. Der strahlunterstützende
Zwischensteg, fördert zusätzlich die horizontale und
vertikale Hornkapselbewegung.
Rossy + -Beschläge können mit Eisen- bzw. Aluplatten wahlweise bestellt werden. Da die Aluminiumplatten leichter sind als Eisenplatten, kann auch das Laufverhalten der Pferde entsprechend unterstützt werden. Besonders Interessant sind diese Kombibeschläge auch für Gangpferde die sonst mit unterschiedlich schweren Eisen beschlagen werden, um das entsprechende Laufverhalten zu erreichen, welches z.B. auf Turnieren benötigt wird. Selbstverständlich kann auf Wunsch auch die innere Seite des Beschlages mit Aluminiumplatten und die äußere Seite mit Eisenplatten ausgestattet sein. Ideal für Pferde, welche zum Streifen neigen, also die Gliedmaßen gegeneinander führen und sich so leicht Verletzungen durch gegenseitiges Anschlagen zufügen können. Auch an die Reiter in der Nacht wurde gedacht. Vier elastische, gelbe Aufzüge fixieren den Beschlag am Huf und reflektieren bei Dunkelheit. Eine mechanische Bearbeitung der Beschläge beim Anbringen auf den Huf ist nur bedingt möglich bzw. nötig. Die speziell angefertigten Nagellöcher ermöglichen das Setzen der Hufnägel nach Bedarf. Zusätzlich sind Rossy+ -Beschläge in fünf verschiedenen Größen und je drei unterschiedlichen Formen erhältlich. Bei Bedarf kann auch entsprechender Gleitschutz angebracht werden. Das gefürchtete Aufstollen der beschlagenen Hufe im Schnee, ist bei Rossy + -Beschlägen Bauartbedingt kein großes Problem. |
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Hufschutz des Jahres 2004 |
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Natural
Balance Shoe (NBS)
wird Hufschutz des Jahres 2004
Durch
seine Untersuchungen an den wilden Mustangs Amerikas hat Gene
Ovnicek aus Montana in den USA nicht nur den Natural Balance
Shoe (NBS) erfunden. Er hat außerdem einen interessanten Vorschlag für
die Barhufpflege an sich gemacht. 1986/87 fing er in Amerika wilde,
auf harten Böden lebende Mustangs ein und untersuchte deren
naturbelassene Hufe. Er bestrich ein Brett mit Teer und drückte
dieses auf die Hufe der Wildpferde. Die Hufe waren auf den bodenberührenden
Punkten schwarz. Das Ergebnis war bei allen Pferden verblüffend
ähnlich. Sie trugen ihr gesamtes Gewicht verteilt auf die Trachten
mit den Eckstreben und dem Strahl, sowie der Sohle und im Zehenbereich
je ein Punkt links und rechts neben dem Hufbein. Verbindet man nun
die Bodenkontaktpunkte diagonal miteinander, so kreuzen sie sich
genau über der weitesten Stelle des Hufes also unter dem Gelenkfügungszentrum
(Artikulationszentrum) des Hufgelenks. Die Sohle produziert an der
Grundfläche des Hufbeins die Sohlenlederhaut und somit sollte
auch die ganze Sohlenfläche eine einheitliche Dicke besitzen.
Der optimale Huf hat die weitste Stelle genau unter dem Artikulationszentrum
des Hufgelenks. Von dieser Stelle aus liegt der Abrollpunkt
genau 1/3 vor der weitesten Stelle und die Trachten 2/3 hinter
dieser. Bei diesen Untersuchungen wurde auch herausgefunden,
dass sich die Wildpferde eine Starke Zehenrichtung anlaufen.
Gene
Ovnicek
Aus
diesen Ergebnissen heraus wurde der Natural Balance Shoe entwickelt.
Der NBS wird an bzw. hinter der weißen Linie angesetzt. Idealerweise
liegt der Abrollpunkt ca. 6mm vor der Hufbeinspitze. Dies kann verständlicherweise
nur mit einem Beschlag ohne Zehenkappe eingehalten werden. Bedingt
durch seine zurückgesetzte, starke Zehenrichtung wird die Abfußungsphase
verkürzt und somit der Hufrollenbereich entlastet. Zusätzlich
erlaubt der zurückgesetzte Beschlag dem Pferd das natürliche
Ablaufen der Zehe. Dadurch bleibt der Hufwinkel während
der Beschlagsperiode weitestgehend erhalten.
Durch den verbreiterten, abgedachten Zehen-Sohlenbereich wird das Hufbein unterstützt ohne die Sohlenlederhaut zu quetschen. Dies ist bei einer drohenden oder erfolgten Hufbeinrotation von Vorteil. Ein weiterer Aspekt ist das verminderte Absenken der Sohle, welches eine zusätzliche Schonung des Hufrollenbereichs bzw. der tiefen Beugesehne zur Folge hat. Mit dem NBS werden also auch die Trachten entlastet, somit geschont und durch verminderten Trachtenabrieb der Huf nicht mehr aus der Balance gebracht. Daher auch ein Idealer Beschlag für zu flach stehende Pferde. Der NBS-Beschlag wird aus Aluminium nur für die Vorderhufe ohne Kappen hergestellt und für die Hinterhufe aus Eisen mit Seitenkappen angeboten. Eine weiter Variante ist NBS-Vordereisen, NBS-Light und Kunststoff-NBS (Fa. Cera). Für seine Verdienste um die Untersuchung der Wildpferde und den daraus abgeleiteten Beitrag zur Methodik der Barhufpflege sowie den daraus entwickelten NBS-Hufschutz wird der DHR Hufschutz des Jahres zu gleichen Teilen an Gene Ovnicek und die Firma TFP verliehen. |
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| Hufschutz des Jahres 2003 |
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Dallmer
Cuff
wird Hufschutz des Jahres 2003
Die
Auswahl des passenden Hufschutzes für das einzelne Pferd spielt
eine bedeutende Rolle bei Therapie und regelmäßiger Pflege
des Bewegungsapparates. Die Bandbreite der angebotenen Produkte
erhöht die Chancen auf eine wirkungsvolle Therapie für
das einzelne Pferd. Dies setzt natürlich ein umfangreiches
Wissen des Fachmannes / der Fachfrau über die einzelnen Hufschutzarten
und deren Anwendung voraus. Wer heute nicht bereit ist, sein Wissen
und Können über den Bildungsstand des Mittelalters hinweg
zu heben, sollte zum Wohle des Pferdes einen anderen Beruf wählen.
Klebeschuhe als nagelloser Hufschutz bieten sich nicht nur für die Behandlung erkrankter Hufe, sondern auch im Alltag sowohl im Sport als auch im Freizeitbereich an. Besonders bei Pferden, die das „Klopfen“ am Huf nicht gerne über sich ergehen lassen, bietet der Klebeschuh eine oft angenehme Alternative. Ausgebrochene Hufwände, welche ein Nageln nicht mehr sinnvoll erscheinen lassen, werden mit Klebeschuhen bestückt. Besondere Möglichkeiten bietet der Cuff der Firma Dallmer. Auf den ersten Blick ist er ein guter Klebeschuh, unter den mittels Schrauben ein einfaches Hufeisen montieret wird. Bei genauerer Betrachtung bietet er aber die Möglichkeit, als „Träger“ für weitgehend alle Beschlagsarten verwendet zu werden. Kunststoff-, Aluminium-, Kombinations- und Eisenbeschläge der verschiedensten Ausführungen können so ohne Hufnägel unter den Cuff geschraubt und an den Huf geklebt werden. Der Cuff findet hier wie ein geklebtes Bindeglied zwischen Huf und Hufschutz seine Wirkung. Ob vorbeugend oder therapierend eingesetzt, hier kommen wir dem Satz; „Für jedes Pferd der richtige Hufschutz“, ein großes Stück näher.
Das
Deutsche Hufregister erklärt daher den Dallmer Cuff wegen seiner
äußerst vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zum
Hufschutz des Jahres 2003.
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