Eine Kurzfilmempfehlung zu Neujahr: Buster Keaton in The Blacksmith

Am ersten Morgen des neuen Jahres möchte ich zunächst allen danken, die im vergangenen Jahr an der Einführung der funktionalen Hufpflege mitgewirkt haben. Als Ratgeber oder als Praktizierende. Ihr seid Teil einer Innovation, die die Hufpflegeszene verändern wird.

Sodann möchte ich allen im neuen Jahr Glück wünschen, Gesundheit und Zufriedenheit. Insbesondere möchte ich allen Gelassenheit wünschen. Wie in den Jahren zuvor, ist die Welt auch im letzten Jahr nicht untergegangen. Sie wird nämlich von einer ausserordentlichen Spezies bevölkert: dem Menschen. Auch wenn der schon so manches angestellt hat, ist ihm auch ausserordentliches gelungen. Dieser seit vielen Jahrhunderten von Kriegen zerfressene Kontinent lebt seit mehr als 70 Jahren weitestgehend im Frieden.

Erdgeschichtlich ist dem Menschen unter anderem gelungen, mit den Pferden eine Lebensgemeinschaft einzugehen, die für beide Seiten zum Vorteil war und ist. Gerade in der letzen Zeit ist ausserordentliches in diesem Zusammenhang geschehen. Was Haltung und Fütterung betrifft und auch den Umgang mit dem Pferd. Nicht zuletzt auf dem Gebiet des Hufschutzes haben bahnbrechende Neuerungen Verbreitung gefunden und dem Umgang mit Bewegungsanomalien und Huferkrankungen Aufsehen erregende neue Möglichkeiten eröffnet.

Lasst Euch also nicht von der Erregungsindustrie zum Amoklauf in den angeblich "sozialen" Medien verleiten. Es gibt wichtigeres zu tun. Bleibt gelassen. Wie das geht, zeigt der neben Charlie Chaplin unvergessene Altmeister des Slapstick mit Tiefgang Buster Keaton. Möge jeder, den es betrifft, die für ihn hilfreichen Schlussfolgerungen ziehen.

A.Wurthmann, 1.1.19

Buster Keaton: The Blacksmith

Buster Keaton Blacksmith